Diese Seite ist Maika, meiner kleinen Zuckermaus gewidmet 

MAIKA
08.05.2008 – 11.06.2009


Maika 1 Monat bevor sie gestorben ist :(

Im Gedenken an meine „kleine Zuckermaus“, welche ich nie vergessen werde....

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Gedicht
Abschied

Lautlos schwebt ein Blatt vom Baum,
ganz allein,
viel zu früh.
Ein Windhauch entführt es meinem Blick.
Es wird irgendwann ein neues Blatt geben,
doch kann es nie wieder so sein wie du.

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Maika, meine kleine Maus……………

Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich dich holen gegangen bin.

Du durftest am gleichen Tag mit Cyrilla und Elisa bei mir einziehen. Es war September 2008, als du zu Oliver eingezogen bist.

Du warst eine ganz spezielle Dame und auch ganz anders als all meine anderen Meeris, nur konnte ich nie genau sagen weshalb.

Du mochtest anfangs kein Gemüse und hast dich lange versteckt. Du hattest etwa 2 Wochen, bis du dich bei mir einigermassen anklimatisiert hast. Oliver und du hatten anfangs ein wenig Probleme sich aneinander zu gewöhnen, dass sicher auch daran lag, dass Oliver vorher noch  nie mit einem Weibchen zusammen war, da er  bisher in meiner Kastratengruppe gelebt hat. Oliver war dann auch grad noch krank und dadurch wurde die Sache auch nicht einfacher für euch beide.

Du warst meine kleine "Spezialistin" in Sachen Augenverletzungen. Du warst hibbelig und irgendwie auch ein nervöses Meeri. Es war mir ein Rätsel, wie du das immer wieder geschafft hast,  dir eine Augenverletzung zu zu ziehen. Die anderen Säulis hatten auch nie eine Augenverletzung. Du aber hast es geschafft, innerhalb 6 Wochen gleich zweimal am gleichen Auge eine Verletzung zu haben.

Als wir das dann alles hinter uns hatten, hat sich Oliver mit dir sehr schnell angefreundet. Du warst wie ein kleiner „Heugümper“. Klein, wendig und flink wie ein Wiesel. Oft bist du über den Wassernapf gehüpft anstatt darum herum zu laufen J

Du bist auch sehr schnell anhänglich geworden und ich durfte dein Vertrauen schnell geniessen. Du wolltest mir stets den Arm hoch krabbeln.

Dann im November/Dezember musste ich leider feststellen, das dein Gewicht rapide heruntergegangen war (von ca. 620g auf 500g). Da haben bei mir natürlich die Alarmsirenen geläutet! Du hast Dich aber ganz normal benommen und auch immer normal gefressen.

Seit diesem Tag hatte ich dich aber unter strenger Gewichtskontrolle. Ich hatte mich dann entschieden, dich ein wenig mit Päppelibrei zu unterstützen. Leider wollte aber dein Gewicht von diesem Tag an nie mehr richtig steigen. Im Februar bin ich dann mit dir das erste Mal zum TA gegangen, da ich die Zähne untersuchen lassen wollte und auch der Verdacht auf eine Schilddrüsenüberfunktion bei mir im Kopf herumgeschwirrt ist.

Leider wolltest Du dich aber vom TA ganz und gar nicht gerne untersuchen lassen und wärst dabei vor Angst noch fast gestorben. Wir haben dann die Untersuchung wieder abgebrochen und sind nach Hause gefahren.

Du hast weiterhin ganz normal gefressen und nichts hat auf die Zähne hingedeutet. Dein Gewicht blieb aber unten und machte mir immer noch Sorgen. Und natürlich hätte ich auch immer gerne wissen wollen, was genau dir denn eigentlich fehlt.

Dann im Mai haben wir nochmals einen Versuch zum TA zu gehen gestartet. Da hat die Untersuchung endlich geklappt. Die Zähne waren aber in Ordnung. Gleichzeitig wurde dir dann auch noch Blut abgenommen. 3 Tage später musste ich leider vernehmen, dass du wohl schwer krank sein musst. Deine Leberwerte waren 5mal so hoch wie normal. Ich habe mir natürlich lange Gedanken gemacht, weshalb............... Was du aber genau hattest, wusste keiner so genau.

Um genaueres heraus zu finden, hättest du nochmals zum TA gehen müssen und dir nochmals Blut abnehmen lassen müssen. Bei deinem Gewicht von nur noch 490g wollte ich dir den Transport und eine weitere Narkose aber ersparen. Wir haben dann Tag täglich um dein Gewicht von 500g gekämpft. Du warst immer eine ganz brave Maus und hast das CCC vom Boden aus direkt von der Spritze genommen. So musste ich dich nicht immer herausnehmen. Auch dazu mal warst du immer noch sehr fit und hast auch selber noch gefressen. Dann kam der Tag, an dem ich dir sogar mit dem Päppelbrei nicht einmal mehr recht helfen  konnte. Dein Gewicht drohte wieder runter zu gehen. Wir haben dann weitergekämpft.

Dann hast du langsam mit den Sachen, die du normalerweise gefressen hast, aufgehört zu fressen. Die Pellets waren das Erste, die du verweigert hast.

Was du immer sehr gerne mochtest war Zucchetti. Du warst ein richtig kleines Zucchetti-Monster und hast immer alles schön brav aufgefressen. Auch Maiskörner, Apfel, Gurke, Banane, Fenchel und Rüebli mochtest du lange Zeit sehr gerne.

Dann bist du langsam immer stiller und stiller geworden und nur noch selten herumgelaufen. Wenn ich aber nach Hause gekommen bin und dich gefüttert habe, warst du stets munter und zufrieden. Du bist mir dann am Schluss immer den Arm hochgekraxelt und wolltest zu mir hoch kommen. Auf meiner Brust konntest du stundenlang „pfüsele“ J Du warst so süss! Man hat gesehen, dass du dich bei mir wohlfühlst und wir haben es stets beide immer genossen :)

Dann kam der Tag, an dem ich dachte, es geht nicht mehr, ich müsse dich wohl über die Regenbogenbrücke gehen lassen.  Ich habe mich mit dem Gedanken schon abgefunden, so gut es eben ging, als ich dann aber um 12 Uhr nach Hause gekommen bin, bist du mir wieder quiekend entgegengesprungen. Natürlich habe ich es dann nicht übers Herz gebracht, die einschläfern zu lassen, denn in diesem Moment gab es keinen Grund mehr dafür. Also haben wir weitergekämpft. Trotz des grossen Aufwandes, war es mir immer eine Freude, wenn du mir dein Vertrauen geschenkt hast.

Ich habe dich sehr lange auch mit homöopathischen Mitteln versucht zu unterstützen. Ich habe sie sogar in Deutschland kommen lassen, da die Mittel in der Schweiz nicht
erhältlich waren. Auch diese hast du immer ganz brav eingenommen.

In deinen letzten Tagen hast du begonnen ziemlich viel zu trinken, was leider kein gutes Zeichen war und ich das auch wusste. Du bist fast alle 10 Minuten am Wassernapf trinken gegangen.  Da wusste ich, das nichts Gutes  im Tun war.

Du hast es sogar fertig gebracht, in den letzten beiden Wochen deines Lebens, nochmals eine Augenverletzung zu bekommen. Aber wie hätte es auch anders sein sollen....

Dann musste ich leider feststellen, dass du nur noch im Häuschen herumgehockt bist und gewartet hast, bis man dich füttert. Du warst aber nie apathisch oder so, sondern bist einfach im Haus geblieben.

Auch dein Auge habe ich tagtäglich mit Salbe versorgt. Aber auch dieses wollte einfach
nicht so recht besser werden.

Dann am 11.06.2009 habe ich mich entschieden, dass du über die Regenbogenbrücke gehen sollst, da ich dir grössere Schmerzen ersparen wollte. Und auch ich konnte es nicht mehr ertragen, dich so zu sehen. Es war wirklich ein ganz trauriges Telefon, das ich zu machen hatte..

Also habe ich dich um 14.30 eingepackt und dann haben wir uns auf deinen letzten Weg gemacht. Im Wartezimmer hatten wir noch 15 Minuten Zeit, du lagst wie immer auf meiner Brust, uns voneinander zu verabschieden.

Als du die Spritze bekommen hast, bis du mir sofort wieder den Arm hoch gerannt und durftest auf meiner Brust ganz friedlich einschlafen. Ich war sehr traurig.

Jetzt hast du es geschafft und bist bereits über die Regenbogenbrücke gegangen. Ich hätte so gerne gewusst, was genau dir denn gefehlt hat? Darüber nachzudenken macht jetzt wohl aber keinen Sinn mehr........................

Am gleichen Abend habe ich dir dann in meinem Garten ein Grab geschaufelt, worin ich dich dann begraben habe.

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Gedicht
Der letzte Tag


An dem Tag,

dem keine Nacht mehr folgte,

die Vögel vor deinem Fester

ihr allerschönstes Lied sangen,

der Morgentau wie Tränen

auf den Blüten lag,

schlossest du still deine Augen

und hauchtest ganz leise

dein Leben aus.

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 Maika, meine kleine Zuckermaus, ich werde dich nie vergessen...........
Schade, durftest du nur rund ein halbes Jahr bei mir sein.......

 


Der Vater, CH-Teddy Die Mutter, CH-Teddy/Lunkarya



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