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03.08.2009
So, auch bei uns haben alle den 1. August Krach überlebt.
Mein Kater Gulliver hat die Sache dieses Jahr eigentlich
nicht so tragisch genommen. Er kommt dann halt einfach,
wenn es ihm draussen zu laut wird ins Haus und bleibt
dann drinnen bis am Morgen. Dafür hatte ich dann etwas
Mühe mit ihm, denn er ist mir die ganze Nacht am Hals
gelegen und es war ziemlich warm. Ich musste ihn ein paar
Mal bei Seite schieben, weil ich es nicht mehr ausgehalten
habe :) Naja, 5 Minuten später ist er dann wieder bei mir
am Hals "angedockt" :) Am Morgen war dann mein ganzer
Hals voller feiner Haare :) Ich kann wohl von Glück
sprechen, dass ich keine Allergie dagegen habe.
Dann waren da noch Orion und Oliver. Diese beiden
"Männer" hatten dieses Jahr doch erhebliche Probleme mit
der Knallerei. Es war dieses Jahr aber auch so, dass es
wirklich lange geknallt hat und dies auch noch sehr laut.
Letztes Jahr hatten sie noch keine Mühe damit. Orion ist
einige Stunden in der Röhre gehockt und lag im Bisi :( Er
hatte richtige Bolleraugen. Er tat mir schrecklich leid,
denn er ist auch sonst "mein Sensibelchen" in der Gruppe.
Er hat jetzt wieder ein wenig Lippengrind bekommen. Oliver
rannte dafür ab und zu mal unkontrolliert durch die
Gegend. Ich war aber froh, ist er zwischendurch auch
wieder mal ruhiger geworden. Es war ja kaum noch mit
anzusehen. Aufgrund dieser Erkenntnis, werde ich für die
nächsten Knallereien wohl Bachblütentropfen organisieren
müssen.
Es war wieder mal sehr interessant zu sehen, wie einige
der Meeri vor der Knallerei Angst hatten und einigen
wiederum war es schnurzegal und sind herumspaziert als ob
nichts wäre. Man hätte fast meinen können, die seien alle
schwerhörig :) Ich habe mich dann wieder mal gefragt, was
denn all die Meeris draussen machen, wenn sie Angst haben
und es so knallt, wenn meine zwei Männer drinnen schon
so "durchdrehen" deswegen.
Ansonsten ist bei uns alles OK. Weil momentan alles so
ruhig ist, möchte ich mich meinem 2. Hobby, dem
Malen wieder einmal vermehrt widmen. Meine freie Zeit
dafür ist zwar erheblich beschränkt, es sollte jedoch
aber wieder mal möglich sein, so 2-3 Stunden in der Woche
malen zu können. Ich male oft, wenn ich Migräne habe.
Beim Malen kann ich mich gut entspannen und es ist auch
schon mal vorgekommen, dass die Migräne davon weggegangen
ist. Naja, mal sehen was mein Haus, meine Arbeit und
meine Tiere dazu meinen ............... Für mich ist
natürlich klar, dass alles Lebendige vor dem Zeichnen
Vorrang hat.
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